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Authausen

Geschichte

Touristenführer an Mühle Fiehn  Ortseingang aus  Richtung Görschlitz

Aus der Chronik


Der Überlieferung nach lassen sich Ursprung und Bedeutung des Namens „Authausen“ nicht genau ermitteln. Verschiedene Theorien, die zur Gründung und Namensgebung führen, liegen vor. Die Entstehung des Namens Authausen ist in die Zeit des Thüringerreiches zurückzuverfolgen (Hermaduren). Die Ortsnamen auf die Endungen – hausen- entstanden in dieser Zeit vom 5. – 8. Jahrhundert. Fränkische Kolonisten gaben der neuen Ansiedlung „Uthusin“ oder „Uthausen“ den Namen.
Erstmals urkundlich erwähnt wird Authausen als „Uthusen“ am 29.Oktober 1218 in der REGESTA DIPLOMATICA NECNON EPISTOLARIA HISTORIAE THURINGIAE. Hilmar de Uthusen und Johannes de Uthusen haben am Landgedinge des Markgrafen von Meißen und der Ostmark in Schkölen teilgenommen. Es ist anzunehmen, dass Johannes für seine Dienste als Ministeriale beim Grafen Friedrich von Brehna mit dem Dorfe „Uthusen“ belehnt wurde.

 

Die Siedlung, der man im Laufe der Geschichte die Namen Uthusin, Uthusen und Authausen gegeben hat, lag nach mündlichen Überlieferungen aus einer vergangenen Chronik ursprünglich im Tal zwischen Pressel und dem heutigen Authausen. Wüstungen, die entstanden sind in den Zeiten der Auseinandersetzungen zwischen Sorben und Deutschen oder in den Wirrungen vieler Kriege, die auch zwischen Saale und Elbe stattgefunden haben, sind teilweise mit ihrem Namen erhalten geblieben. Der Name ist nach der Verwüstung der Siedlung aus dem Tal mit auf die Höhe in den Schutz der Kirche und des Klostergutes an den heutigen Standort der Gemeinde umgezogen. 

Authausen wurde im Jahre 1637 von der Pest und dem 30-jährigen Krieg derart heimgesucht, dass es alle Einwohner verlor. Durch Neusiedlung stieg die Einwohnerzahl von Authausen bis zum Jahr 1800 wieder auf 540 Einwohner. Diese betrieben Viehzucht; auch Holz – und Bretterhandel nach Leipzig.

 

Denkmal für die Gefallenen

Mahnung und Erinnerung an die Gefallenen des 1. und 2. Weltkrieges gebietet das Kriegerdenkmal in Authausen.

Blick von Mühle Ludwig auf Authausen

 

Die LPG Pflanzenproduktion Schwarzbach Nord mit 6500 ha umfasste Authausen, Pressel, Görschlitz, Kossa, Durchwehna, Tornau, Schwemsal, Söllichau, Laußig, Pristäblich und Bad Düben.Die Werkstätten in der Orten wurden auf die Instandsetzung bestimmter Technik spezialisiert. Zum Teil überalterte Technik erforderte hohen Reparaturaufwand. Hoch ausgelastet im Schichtbetrieb, war es besonders bei Traktoren möglich, dass die Motoren während ihrer Lebenslaufzeit bis sechsmal ausgetauscht wurden.
Quelle:Herbert Klepel 1.4.2004                         

    

                  

 

Mit dem Schuljahr 2014/2015 stellte die Grundschule Laußig den Schulbetrieb ein. Seitdem besitzt die Gemeinde Laußig nur noch eine Grundschule. Diese befindet sich in der Ortschaft Authausen.


Ein beliebtes Kulturzentrum In Authausen ist die Steinerkeide.

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